Reiseführer Düsseldorf

Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

 

„C’est petit Paris!“, soll Napoleon Bonaparte beim Anblick Düsseldorfs ausgerufen haben. Streng genommen ist dieser Satz nicht historisch belegt, aber was macht das schon? In Düsseldorf zitiert man das Bonmot gern und häufig – dass der schmeichelhafte Vergleich ziemlich hoch gegriffen ist, gefällt den Düsseldorfern ganz besonders. Denn: Sie lieben ihre Stadt. In zahlreichen Umfragen bewerteten sie die Lebensqualität hier als überdurchschnittlich hoch und katapultierten die Rheinmetropole damit im internationalen Vergleich in die Spitzenklasse.

Kein Wunder: Düsseldorf ist dynamisch, aber nicht hektisch, großstädtisch, aber überschaubar. Seine Bewohner sind unkompliziert und ihren Gästen aus der ganzen Welt zugetan. Zu den vielen attraktiven Seiten der Stadt gehören eine lebendige Kunstszene mit zahlreichen Galerien und Museen, eine wunderbar lange Promenade am Rheinufer, eine hohe Dichte an Kneipen, Cafés und Restaurants, quirlige Stadtviertel mit jeweils eigenem Charakter und Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel. Vor allem aber liegen die Qualitäten Düsseldorfs – für Einwohner ebenso wie für Besucher – in einem Aspekt begründet, der sich nicht an Prachtgebäuden oder historisch bedeutenden Orten festmachen lässt. Es ist vielmehr das Lebensgefühl, das sich überall in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt bemerkbar macht. Auch wenn 17 Prozent der rund 600 000 Einwohner ausländischer Herkunft sind, ist die Atmosphäre eindeutig rheinischer Art.


Inhaltsverzeichnis


Top Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Kunsthalle

Die Kunsthalle, ein klobiger Bau aus den 1960er-Jahren, beherbergt auch den Kunstverein für die Rheinländer und Westfalen. Eine eigene Sammlung gibt es nicht, dafür Wechselausstellungen berühmter Maler der klassischen Moderne. An der Seitenfront stehen vier Monumentalskulpturen griechischer Göttinnen. Der „Habakuk“, die Vergrößerung einer Plastik von Max Ernst, bewacht den Eingang.

Di–So 11–18 Uhr | Eintritt 6 Euro | Grabbeplatz 4 | www.kunsthalle-duesseldorf.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

 

Jan-Wellem-Reiterstandbild

Es ist das älteste Denkmal in Düsseldorf und die einzige gegenständliche Erinnerung an Kurfürst Johann Wilhelm II., denn alle seine Residenzbauten sind vernichtet. Sein Hofbildhauer Gabriel de Grupello schuf das Standbild 1711, es gilt als eine der herausragenden Barockstatuen nördlich der Alpen.

Marktplatz 1 | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

 

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20

Den Grundstock der Sammlung moderner Kunst bilden 88 Gemälde von Paul Klee, die die Landesregierung Nordrhein-Westfalens 1960 aus amerikanischem Privatbesitz erwarb. Das war auch eine Art Wiedergutmachung dem Maler gegenüber, der an der Düsseldorfer Kunstakademie gelehrt hatte und Deutschland 1933 verlassen musste. 1965/66 konnten durch eine Spende in Höhe von 15 Mio. D-Mark des WDR viele Bilder moderner Künstler erworben werden. 1986 wurde der von einem Kopenhagener Architektenbüro entworfene neue Museumsbau eingeweiht. Durch eine Sheddachkonstruktion (Sägedach) fällt in fast alle Räume natürliches Licht; die dunkle, polierte Granitverkleidung spiegelt eindrucksvoll die gegenüberliegende Kunsthalle und die Sankt-Andreas-Kirche.

Die Bestände werden in zwei Abteilungen präsentiert. Die erste mit der Kunst vor 1945 zeigt die wichtigsten Strömungen der Moderne mit Werken von Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí, Wassily Kandinsky, Henri Matisse und anderen. Die zweite Abteilung umfasst die Kunst nach 1945 und zeigt bedeutende Vertreter amerikanischer Richtungen und des europäischen abstrakten Expressionismus. Dazu gibt es hochkarätige Ausstellungen zu verschiedenen Themen und Künstlern.

Di–Fr 10–18, Sa/So 11–18 Uhr, erster Mi im Monat bis 22 Uhr | Eintritt 12 Euro, im Kombiticket mit dem Ständehaus (K21) 18 Euro; erster Mi im Monat ab 18 Uhr Eintritt frei | Grabbeplatz 5 | Tel. 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

 

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21

Das K21 im einstigen Ständehaus am Kaiserteich zeigt internationale Kunst seit den 1980er-Jahren, u. a. fotografische Arbeiten von Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Struth, Jeff Wall und eine Videoinstallation von Eija-Liisa Ahtila. Rückgriffe auf die 1960er- und 1970er-Jahre werden mit Arbeiten von Marcel Broodthaers und Nam June Paik gemacht. Ein Besuchermagnet ist die Rauminstallation von Tomás Saraceno. Eine drei Ebenen umfassende Stahlnetzkonstruktion schwebt unter der riesigen Glaskuppel des K21 und kann von den Besuchern betreten werden. So wird Kunst zu einem Erlebnis besonderer Art.

Di–Fr 10–18, Sa/So 11–18 Uhr, erster Mi im Monat bis 22 Uhr | Eintritt 12 Euro, im Kombiticket mit der Kunstsammlung (K20) 18 Euro; erster Mi im Monat ab 18 Uhr freier Eintritt | Ständehausstr. 1 | Tel. 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de |U-Bahn Graf-Adolf-Platz

 

Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

1987 wurde die dokumentarische Ausstellung über die Verfolgung und Ermordung von Juden, Kommunisten, Sinti und Roma in Düsseldorf während des Nationalsozialismus eingerichtet. Der Ort ist nicht willkürlich gewählt: 1933 und 1934 waren hier die Zellen der Polizei, in denen politische Gefangene saßen. Später diente das Gebäude der Wehrmacht. Wechselausstellungen zu Spezialthemen ergänzen die Dokumentation. Nach Umbauarbeiten wird nun die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ gezeigt.

Di–Fr, So 11–17 Uhr, Sa 13–17 Uhr | Eintritt frei | Mühlenstr. 29 | Tel. 0211 8 99 62 05 | www.gedenk-dus.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Sankt Andreas

Die ehemalige Jesuiten- und Hofkirche passt mit ihrem heiter-gelben Anstrich gut ins Ambiente der Altstadt. Sie gehört zu den kunsthistorisch interessantesten Kirchen aus der Übergangszeit von der Renaissance zum Barock und markiert einen wichtigen Stilwandel. Sie ist nach dem Vorbild der Jesuitenkirche in Neuburg a. d. Donau angelegt. Beide hat Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm errichten lassen, der seine Residenz von Neuburg nach Düsseldorf verlegte. In Sankt Andreas befindet sich das Mausoleum von Jan Wellem. Der im Krieg zerstörte Altar wurde durch einen neuen von Ewald Mataré ersetzt – er wirkt in der barocken Umgebung geradezu bizarr.

Andreasstr. 27 | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

 

Schneider Wibbel

Das unermüdliche Schneiderlein an der Fassade der Schneider-Wibbel-Stuben ist eine Figur aus dem Theaterstück des Mundartdichters Hans Müller-Schlösser und zum Sinnbild rheinischer Schläue geworden. Wegen einer Beleidigung Kaiser Napoleons musste der Schneider ins Gefängnis, schickte aber an seiner Stelle den Gesellen. Der starb unglücklicherweise und alle Welt glaubte, der Wibbel wäre tot. Viele Verwicklungen ergaben sich nun daraus, dass der in Wahrheit quicklebendige Wibbel als verstorben galt. Sie nachzuerzählen, würde hier zu weit führen, jedenfalls nahm alles einen guten Ausgang. 1913 wurde das Stück uraufgeführt, bis heute wird es gespielt. Fünfmal am Tag, um 11, 13, 15, 18 und 21 Uhr, kommt eine Wibbel-Figur in einem Glockenspiel aus der Fassade und näht und näht. Einige Meter weiter sitzt ein Bronze-Wibbel, der angeblich Glück bringt, wenn man ihm übers Knie streicht.

Schneider-Wibbel-Gasse 5 | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

 

Ehrenhof

1926 wurden die großen Ausstellungsgebäude am Rheinufer errichtet. Die klar gegliederten kubischen Bauten aus dunklem Backstein, die sich um den eigentlichen Ehrenhof gruppieren, sind überzeugende Beispiele expressionistischer Baukunst und moderner Stadtplanung. Heute werden sie zum Teil als Museen genutzt. Wilhelm Kreis entwarf das Ensemble aus dem 2001 eröffneten Museum Kunstpalast, dem NRW Forum Kultur und Wirtschaft und der direkt am Rhein gelegenen Rheinterrasse, einem Restaurant und Tagungszent­rum. Das Schmuckstück der Anlage ist die Tonhalle am südlichen Ende. Sie diente einmal als Planetarium. Daran erinnert heute jedoch nur noch der goldene Stern auf der Kuppelspitze. In den 1970er-Jahren wurde das Gebäude aufwendig restauriert und zur Konzerthalle umgebaut, 2006 dann grundlegend renoviert. Hier finden Konzerte der Düsseldorfer Symphoniker sowie viele Gastauftritte internationaler Musiker statt. Im Foyer mit seiner Rotunde werden gelegentlich Lesungen veranstaltet und im Grünen Gewölbe, dem einzigen original erhaltenen Innenraum, stellt das benachbarte Museum Kunstpalast als Dauerleihgabe seine Glassammlung aus. Vor der Tonhalle stand früher die goldene „Pallas Athene“ von Johannes Knubel, heute schaut sie von der Oberkasseler Brücke hinüber zur Kunstakademie.

U-Bahn U70, U74–77 Tonhalle/Ehrenhof

Hofgarten

Der schönste innerstädtische Park – die Sommerkonzerte sind da nur ein zusätzlicher Anreiz. Im 16. Jh. lag der fürstliche Hofgarten als erster Lustgarten Düsseldorfs etwas außerhalb in Pempelfort. Als nach einigen Missernten große Not und Armut herrschten, ordnete Kurfürst Karl Theodor 1769 eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme an, nämlich den mittlerweile verfallenen Park wiederherzurichten. Hinsichtlich seiner Anlage und Nutzung war der Hofgarten Vorbild für den ersten deutschen Volksgarten – den Englischen Garten in München, der 20 Jahre später entstand. Nach der Zerstörung des Hofgartens durch die französischen Besatzungstruppen gestaltete ihn Maximilian Weyhe gemäß des Napoleon’schen „Verschönerungsdekrets“ auf den geschleiften Festungsanlagen als englischen Landschaftsgarten neu. Nur der Teil um die Reitallee, die zum Schloss Jägerhof führt, ist streng geometrisch angelegt.

Denkmäler für Heinrich Heine und Robert Schumann, für Christian Dietrich Grabbe, Gustaf Gründgens und Peter von Cornelius sind ebenso in der weitläufigen Parkanlage zu finden wie eine moderne Plastik von Henry Moore und ein Bronzeabguss des Märchenbrunnens; das Marmororiginal musste vor ständigen Beschädigungen gerettet werden und steht deshalb im Kaufhof an der Königsallee. Der große Teich mit vielen Wasservögeln ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Die von Stefan Sous gestalteten Parkbänke in der Reitallee bestehen aus Neonröhren und bilden nachts eine Lichtkuppel unter den Bäumen.

Straßenbahn 701, 703, 712, 713, 715 Jan-Wellem-Platz

 

Königsallee

Die Einkaufsmeile war gar nicht immer nach dem König benannt, sondern hieß früher Kastanienallee – nach dem Baumbestand, den noch Maximilian Weyhe 1804 angelegt hatte. Damals bildete die Allee die Stadtgrenze auf den niedergerissenen Befestigungsanlagen und galt keineswegs als gute Wohngegend, sondern als Randlage und war für Geschäfte nicht sehr lukrativ. Das hat sich jedoch im Lauf der Zeit vollkommen geändert. Im 19. Jh. entwickelte sie sich zu einer vornehmen Wohngegend und 1902 öffnete das erste Ladenlokal dort seine Türen.

Die Umbenennung der Kastanienallee war als Wiedergutmachung gedacht: Die Düsseldorfer Bürger hatten sich nämlich beim Besuch König Friedrich Wilhelms IV. eine – im Revolutionsjahr 1848 sicher verständliche – Entgleisung geleistet: Statt ihm zuzujubeln, bewarfen sie den hohen Herrn mit Pferdeäpfeln. Die Stadtväter waren aufs Peinlichste berührt und entschuldigten sich schriftlich. Zum Zeichen der nach wie vor bestehenden Treue zum König wurde die Kastanien­allee dann in Königsallee umgetauft.

Die letzte Umwälzung hat die Königs­allee erlebt, als im Zuge des U-Bahn-Baus eine Renovierung anstand. Der Bürgersteig wurde verbreitert und mit Granitplatten ausgelegt, Poller, Kioske und Straßenlaternen wurden auf altmodisch getrimmt. Sogar die Post spielte mit und stellte besonders hübsche, historisch gestaltete Tele­fonhäuschen auf – die normalerweise übliche Ausführung hätte einfach nicht zu den teuren Schaufensterfronten gepasst.

U-Bahn Heinrich-Heine-Allee oder Steinstraße/Königsallee

Neuer Zollhof

Kippende Wände, windschiefe Türme, im Mauerwerk verkantete Fenster: Der vom kalifornischen Architekten Frank O. Gehry entworfene Neue Zollhof ist der Eye­catcher des Medienhafens. Die drei nebeneinandergesetzten Bauwerke in Weiß, Silber und Rot stehen im Kontrast zu den umliegenden Gebäuden aus Stahl, Beton und Glas. Pop oder Avantgarde, Dadaismus oder Spätdekonstruktivismus – während Fachleute über den Stil streiten, genießen die Düsseldorfer die bewegte Architektur, die das wahre Leben widerspiegelt: Nichts verläuft geradlinig. In den preisgekrönten Gehry-Bauten, wie die Leute die Gebäude nennen, haben Werbeagenturen, Anwälte, Immobilienfirmen und Architekten ihre Büros. Der Neue Zollhof ist ein beliebter Treffpunkt. Man sitzt bei schönem Wetter auf dem Platz davor, trinkt ein kühles Bier, erfreut sich an der faszinierenden Architektur oder schaut auf den Rhein; auch Skater haben hier Platz.

Neuer Zollhof 2–6 | Straßenbahn 706, 709 Stadttor | Bus 726, 732 Rheinturm

 

Rheinturm

Der 1982 eingeweihte Fernmeldeturm ist mit 234 m das höchste Gebäude der Stadt. In 172,5 m Höhe befindet sich das rundum verglaste Restaurant Top 180 (Mo–Fr 13–24, Sa/So 12–24 Uhr | Tel. 0211 8632000), das sich einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht. Eine Etage tiefer gibt es eine Aussichtsebene mit der Bar & Lounge M 168 (Öffnungszeiten wie Turm). Manchem Besucher wird vielleicht ein bisschen mulmig zumute, wenn er von oben hinunterschaut, denn die schrägen Scheiben vermitteln einem das Gefühl, man stünde mit einem Fuß schon draußen. Doch wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das Panorama beeindruckend. Aus dieser Höhe bietet sich eine fantastische Aussicht über Stadt und Umland; an sehr klaren Tagen können Sie sogar die Spitzen des Kölner Doms erkennen.

Außen an der Turmsäule ist eine Dezimaluhr zu sehen, von der sich die Zeit bis auf eine Zehntelsekunde genau ablesen lässt – man muss nur wissen, wie es geht: Von oben nach unten zeigen Lichter die Zehnerstunden, Einerstunden, Zehnerminuten usw. an.

So–Do 10–24, Fr/Sa 10–1 Uhr | Stromstr. 20 | Bus 725, 726 Rheinturm

Top Bewertungen

in Düsseldorf

Graf-Adolf-Platz 6
40213 Düsseldorf, Unterbilk
Auf'm Hennekamp 71
40225 Düsseldorf, Bilk
Zimmer reservieren 2
Pfalzstr. 13
40477 Düsseldorf, Pempelfort
Termin anfragen 3

 

 

Gnesener Str. 18
40599 Düsseldorf, Hassels
Termin anfragen 3
Angermunder Str. 23
40489 Düsseldorf, Angermund
Termin anfragen 3
Graf-Adolf-Platz 6
40213 Düsseldorf, Unterbilk

Einkaufen in Düsseldorf

Einkaufen in Düsseldorf kann schwierig sein, und das selbstredend nicht wegen der geringen Möglichkeiten, sondern weil im Gegenteil ein Überangebot an Luxusgütern deutlich macht, was „Qual der Wahl“ bedeutet.

Hofladen-Antiquariat Ganseforth

Für Liebhaber gut erhaltener, schöner alter Bücher, lauschig in einem Hinterhof gelegen. In der Galerie darüber gibt es Stiche und Grafiken aus sechs Jahrhunderten, auch Landkarten und Städteansichten.

Di–Fr 11–18, Sa 11–14 Uhr | Hohe Str. 47 | U-Bahn Graf-Adolf-Platz

Radschlägermarkt

Das ist noch ein richtiger Trödelmarkt. Seit 1972 lädt er in unregelmäßigen Abständen sonntags auf dem Gelände des Großmarkts zum Stöbern ein und ist Düsseldorfs ältester Flohmarkt. Die Mischung aus Antikem und 1980er-Jahre-Trödel überzeugt. Neuwaren sind hier strengstens verboten.

Ulmenstr. 275 | Tel. 0221 8 99 44 90 | Straßenbahn 705, 707, Bus 729 Großmarkt

Et Kabüffke – Killepitschstube 

In dem urigen kleinen Laden im Herzen der Altstadt wird ein besonderer Kräuterlikör verkauft: nämlich Killepitsch, eine Düsseldorfer Spezialität, die nach einem Geheimrezept hergestellt wird. Nebenan im „Kabüffke“, was so viel wie ärmliche kleine Kammer bedeutet, in diesem Fall aber eine gemütliche Kneipe meint, können Sie vor dem Kauf ein Gläschen probieren.

Tgl. 11–24 Uhr | Flinger Str. 1 | www.killepitsch.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Gewürzhaus

Hier gibt’s die „ächten“ Mostertpöttchen. Für Nichtrheinländer: Das heißt Senftöpfchen. Mit Mostert ist aber nicht der bekannte Löwensenf gemeint, sondern der „richtige“ Düsseldorfer Senf. Er wird abgefüllt oder in schönen Steinguttöpfen verkauft, die den Düsseldorfer Anker und die Buchstaben ABB tragen – die Initialen des Namensgebers Adam Bernhard Bergrath. Mittlerweile wird der Senf unter der Regie des Senfimperiums Düsseldorfer Löwensenf GmbH hergestellt.

Mo–Fr 9.30–14 und 15–18, Sa 9.30–15 Uhr | Kapuzinergasse 16 | www.gewuerzhaus-altstadt.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Breuninger

Das Luxuswarenhaus bietet in seiner deutschlandweit größten Filiale im Kö-Bogen Exklusives vom Parfum bis zur Designerrobe. Vor allem Schuhliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Bei einer Auswahl von rund 25.000 Paar ist sicher für jeden das Passende dabei. Neben persönlichen Shoppingberatern steht sogar ein hauseigener Shuttleservice zur Verfügung. Kulinarische Genüsse gibt es im Restaurant Sansibar in der ersten Etage.

Mo–Sa 10–20 Uhr | Königsallee 2 | www.breuninger.com | U-Bahn Schadowstraße

Jades

Wer Glitter und Glamour liebt, findet in diesem Modetempel bestimmt ein schönes Designerstück. Bei ständig wechselnder Schaufensterdeko macht auch das Windowshopping Spaß. Und wer nicht genug bekommen kann, besucht am besten gleich noch More Jades (Breite Str. 1) direkt um die Ecke.

Mo–Fr 10–19, Sa 10–18 Uhr | Heinrich-Heine-Allee 53 | www.jades-fashion.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Kleidsam

Kleidsam hat junge, urbane Mode mit Lieblingsstück-Potenzial. Neben internationalen Marken wie Sessùn oder Aunts & Uncles sind auch kleine Labels aus Deutschland im Programm. Originell: Das Schwestergeschäft Hab + Gut nebenan mit Accessoires und Geschenkideen.

Di–Fr 11–19, Sa 12–17 Uhr | Neusser Str. 123 | www.kleidsam.eu | Straßenbahn 706, 707, 709 Bilker Kirche


Freizeit & Sport in Düsseldorf

So richtig abschalten können Sie in der Münster-Therme (Mo Senioren 11–14, Di, Do 6.30–21, Mi, Fr 6.30–22, Sa/So 9–17 Uhr | Eintritt ab 4,10 Euro (Therme) | Münsterstr. 13 | Tel. 0211 8212632 | Straßenbahn 701, 705, 707 Dreieck | Bus SB55, 721, 752, 754 Münsterstraße/Feuerwache | S-Bahn S1, S6, S11 Derendorf S).
Hier gibt es ein großes Schwimm- und Wellness­angebot sowie die vom Schwimm­betrieb getrennte Salzgrotte (Termine nach Absprache | Eintritt ab 12 Euro | Tel. 0211 68875260). Im Außenbereich erwartet Sie ein 32 Grad warmes Thermalsolebecken. Das Verwöhnprogramm wird durch Saunagänge und Massagen abgerundet. Die Therme ist im Jugendstil errichtet worden; Highlight ist das an eine Basilika erinnernde Gewölbe.

Das Momentum Spa (Mi–Fr 11–20.30, Sa/So 11–19 Uhr, Di nach Vereinbarung | Preise je nach Anwendung | Am Bonneshof 30a | Tel. 0211 5180870 | www.momentum-spa.de | U-Bahn U78, U79, Bus 729, 756, 758 Theodor-Heuss-Brücke) kann selbst international mithalten. Die Gestaltung in warmen Farben, die hochwertige Ausstattung und ein breites Wohlfühlangebot brachten der Wellnessoase bereits Auszeichnungen ein.

In Düsseldorf wird Golf zum Massenvergnügen. Im Gewerbegebiet am Rhein­ufer erstreckt sich die erste öffentliche Neun-Loch-Anlage Deutschlands: Beim GSV Düsseldorf (tgl. 9 Uhr bis Sonnenuntergang | Mo–Fr 20 Euro, Sa/So 30 Euro für 9 Löcher, Ausrüstung kann geliehen werden | Auf der Lausward 51 | Tel. 0211 410529 | www.gsvgolf.de | Bus 732 Lausward) kann jeder, der die Platzreife besitzt, trainieren.

Auch Lauffreunde kommen in der Stadt auf ihre Kosten: Die Joggingstrecken im Rheinpark sind besonders beliebt und bieten herrliche Sicht auf Altstadt, Fluss und Oberkasseler Ufer.


Düsseldorf am Abend

Auch wenn es überall in der Stadt gute Lokale gibt: Die Düsseldorfer lieben die Altstadt, lassen nichts auf ihre „längste Theke der Welt“ kommen. Bei über 250 Kneipen und Restaurants auf 2 km2 dürfte jeder seinen Favoriten finden.

Bar Fifty Nine

Eine der besten Cocktailbars der Stadt. Abends kann man eine Kleinigkeit essen. Die bequemen Nischen sind nachmittags eine Alternative zu den vollen Cafés an der Kö. Mo/So 12–24, Di–Do 12–1, Fr/Sa ab 12 Uhr, open end | Königsallee 59 | www.duesseldorf.intercontinental.com | Straßenbahn 701, 705, 706, 708, 709 Berliner Allee | U-Bahn Steinstraße/Königsallee

Ellington

Etwas versteckt, aber unweit des Hauptbahnhofs liegt diese Perle der Düsseldorfer Barszene. Dunkles Holz, entspannte Jazzklänge und erstklassige Cocktails – hier sind echte Profis am Werk!

Di–So ab 20 Uhr | Scheurenstr. 5 | Straßenbahn 708, 709 Stresemannplatz

Chateau Rikx

Ungewöhnlich: Im schicken Oberkassel feiert man hier auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle. Angesagte Location für ausgefallene Partys. Früh kommen lohnt sich!

Fr/Sa ab 22 Uhr | Belsenplatz 2a | www.chateau-rikx.de | U-Bahn U70, U74–U77 Belsenplatz

Nachtresidenz

Eventlocation in einem alten Theater – für die oberen Zehntausend und alle, die sich gern so fühlen wollen.

Fr ab 23, Sa ab 22 Uhr, open end | Bahnstr. 13–15 | www.nachtresidenz.de | U-Bahn Steinstraße/Königsallee

Rudas Studios

Hotspot im angesagten Medienhafen. In dem ehemaligen Film- und Tonstudio gibt es nicht nur jede Menge Partys, sondern auch Livekonzerte. Schlangestehen sollten Sie einplanen!

Di 20–4 Uhr, Fr/Sa 22–5 Uhr | Zollhof 11 | www.rudas-studios.com | Straßenbahn 706, 707, Bus 726 Franziusstraße

Ufer 8

In diesem schicken Club direkt an der Rheinuferpromenade können anspruchsvolle Gäste lange und ausgelassen feiern  

donnerstags und unregelmäßig am Wochenende. Do ab 21.30 Uhr, Sa/So ab 23 Uhr | Rathausufer 8 | www.ufer8.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Kom(m)ödchen

Düsseldorfs einziges, dafür aber auch in der ganzen Republik bekanntes Kabarett. Hier sind Talente entdeckt worden, z. B. Mathias Richling und Thomas Freitag. Seit dem Tod von Kay und Lore Lorentz führt ihr Sohn das Haus.

Kunsthalle | Kay-und-Lore-Lorentz-Platz | Tel. 0211 32 94 43 | www.kommoedchen.de | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Kreuzherreneck

Die Kneipe verweigert sich allen Modernisierungen standhaft. Kunststudenten haben die Fensterscheiben entworfen. Gelegentlich tritt in dem kleinen Raum eine Band auf.

So–Do 17–1, Fr/Sa 17–5 Uhr | Altestadt 14 | U-Bahn Heinrich-Heine-Allee

Tanzhaus NRW

Einzigartige Einrichtung, in der sich alles um Tanz dreht – vor allem um afrikanische und lateinamerikanische Tanz- und Musikkultur. Mit Bar und Restaurant.

Erkrather Str. 30 | Tel. 0211 172700 | www.tanzhaus-nrw.de | Straßenbahn 704, 708, 709, Bus 721, 722, 738 Worringer Platz

Apollo Varieté

Artisten aus aller Welt präsentieren eine atemberaubende Mischung aus Akrobatik, Comedy, Jonglage und Musik. Die hauseigene Küche genießt man während der Vorstellung oder im Panoramarestaurant mit Rheinblick auch unabhängig von den Shows.

Geöffnet an Spieltagen ab zwei Stunden vor Showbeginn | Apollo-Platz | Tel. 0211 8 28 90 90 | www.apollo-variete.com | Bus 726, 732 Rheinturm


Düsseldorf mit Kindern

Abenteuerspielplatz Eller 

Feuerstelle und Werkstatt laden zum Experimentieren ein. Biotop und Tiergehege locken junge Forscher. Auf dem Spielplatz und im Wasser- und Matschbereich können die Kleineren herumtollen. Personal achtet auf die Sicherheit.

Herbst- bis Osterferien: Mo–Fr 14–18.30 Uhr; Oster- bis Herbstferien: Mo–Fr 14–19, Sa 14–18 Uhr | Heidelberger Str. 46 | www.asp-eller.de | Straßenbahn 705, U-Bahn U75 Eller, Vennhauser Allee

Akki

Der Verein Aktion & Kultur mit Kindern e. V. (Akki) setzt auf kulturelle Bildung der Jüngsten, dabei stehen Spaß und Spiel an erster Stelle. Es gibt Kunst- und Kulturprojekte, Medienwerkstätten, Workshops, Mitmach-Ausstellungen, einen Kinderkostümfundus und im Sommer ein Open-Air-Kino. Für viele Veranstaltungen ist eine Voranmeldung nötig.

Siegburger Str. 25 | www.akki-ev.de | Straßenbahn 705 Gangelplatz | U-Bahn U74, U77, U79, S-Bahn S1, S6, S68 Oberbilk S

Düsselstrand

Ein Spaßbad mit großer Vielfalt auf 1300 m2. Zu entdecken gibt es hier ein Mehrzweckbecken mit Strömungskanal, Bodensprudler, Wasserfall, Röhrenrutsche und Kinderplanschbecken. Sport- und Wellnessangebote für die Eltern runden das Familienprogramm ab.

Mo–Fr 8–22, in den Ferien 9–22, Sa/So 9–20 Uhr | Eintritt ab 4,10 Euro, Kinder ab 2,90 Euro | Kettwiger Str. 50 | www.baeder-duesseldorf.de | Straßenbahn 706, Bus 734 Stadtwerke/Düsselstrand | U-Bahn U75 Kettwiger Straße

Freizeitpark Niederheider Wäldchen

Eine Bauernhof-Idylle. Auf 23 ha gibt es viele Möglichkeiten für Spiel, Sport und Erholung: einen Spielplatz mit Seilbahn und Wasserpumpe, einen Rundwanderweg, eine 4.500 m2 große Spiel- und Liegewiese, einen Kinderbauernhof mit Reitschule, Tischtennis, Street- und Beachvolleyball.

Tgl. 7–20 Uhr, Grillplätze April–Okt. tgl. 7–19 Uhr | Bonner Str. 121 | U-Bahn U71, U83 Niederheid | Bus 724 Sportpark Niederheid

Puppentheater

Die Puppen dieses Theaters werden von der Theaterchefin selbst entworfen und machen die erzählten Märchen und Geschichten lebendig. Die Kinder werden zum Mitmachen angeregt und beteiligen sich so am Geschehen.

Spielplan unter www.puppentheater.de | Eintritt 7 Euro | Helmholtzstr. 38 | Tel. 0211 37 24 01 | Straßenbahn 704, 705, 707, Bus 732 Helmholtzstraße

Rheinwiesen

Am Düsseldorfer Ufer des Rheins erstrecken sich diese weitläufigen, langen und breiten Wiesen. Sie locken die großen und kleinen Städter nach draußen und sind zu jeder Jahreszeit attraktiv: Im Frühling können Sie hier das erste Picknick des neuen Jahres veranstalten, im Sommer mit der Familie grillen, im Herbst lassen die Düsseldorfer mit ihrem Nachwuchs bunte Drachen in den Himmel steigen. Man kann Schafherden beim Grasen beobachten und auf den Wiesen im linksrheinischen Oberkassel befindet sich ein Bolzplatz.

Z. B. Oberkassel: U-Bahn U70, U74–U77 Luegplatz | Bus 835, 836 Jugendherberge

Stadtführungen für Kinder

Weckt die Neugier auf Geschichte: Zeugnisse aus 700 Jahren Düsseldorf werden auf einem kindgerechten Spaziergang lebendig. Für besondere Spannung sorgen die als Broschüren in den Tourist-Informationen erhältlichen Stadtrallyes: Knifflige Fragen zu Sehenswürdigkeiten und Co. lotsen die kleinen Entdecker durch Altstadt und Hafen.

Gruppenpreis Stadtführung 95 Euro | Tel. 0211 17 20 28 54 | www.duesseldorf-tourismus.de

Theateratelier Takelgarn

Neben Comedy und Kabarett für Erwachsene gibt es bei Takelgarn auch ein Kindertheater. Gezeigt werden klassische Märchen, aber auch neuere Geschichten, Familien- und Mitmachtheater – allesamt Puppenspiele.

Eintritt 7 Euro, Kinder 6 Euro | Philipp-Reis-Str. 10 | Tel. 0211 31 29 93 | www.takelgarn.de | Straßenbahn 704, 707 Fürstenplatz, S-Bahn S8, S11, S28 Friedrichstadt S

 


Veranstaltungen in Düsseldorf

Langeweile? Gibt es in Düsseldorf nicht: Am Wochenende vergnügen sich Nachteulen jeden Alters in der Altstadt und in den Szenetreffs rund um den neuen Medienhafen. Im Sommer bereichert zudem eine große Zahl an Veranstaltungen das gesellschaftliche Leben der Stadt.

Januar:

boot: weltgrößte Messe für den Wassersport im letzten Dritte des Monats. Messegelände | www.boot.de 
Bälle: Hochzeit für die High Society und Karnevalisten; Veranstaltungshinweise gibt es in der Tagespresse

Februar:

Karneval: Zwischen Altweiberfastnacht und Aschermittwoch herrschen die Narren in Düsseldorf. Am Rosenmontag wird der große Umzug mit Festwagen durch die Innenstadt veranstaltet.
​​​​​​​www.karneval-in-duesseldorf.de

März:

Tour de Menu: Einen Monat lang bieten Gourmettempel mehrgängige Menüs zum Spezialpreis an. www.tour-de-menu.de

April:

Marathon: Lauf vorbei an vielen Wahrzeichen; für Profis, Anfänger und sogar Kinder. www.metrogroup-marathon.de

Mai:

Nacht der Museen: Alle öffentlichen Museen und viele private Sammlungen sind bis 3 Uhr nachts geöffnet. Ermäßigte Eintrittspreise; die Tickets gelten für alle Ausstellungen. www.nacht-der-museen.de

Mai/Juni:

Japantag: Düsseldorfs japanische Gemeinde feiert mit Sushi, Origami und großem Feuerwerk am Rheinufer. www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Jazz-Rally: Jazz und Swing ohne Ende ertönen in Kneipen, Clubs und auf der Straße. www.duesseldorf-jazzrally.de

Juni:

Radschlägerturnier: Der Radschläger ist eines der Wahrzeichen Düsseldorfs; auf der Königsallee treten Schüler mit ihren Turnkünsten gegeneinander an.

Bücherbummel: Die „Kö“ zeigt sich literarisch. Mit Lesungen, Diskussionen und Buchpräsentationen. www.buecherbummel-auf-der-koe.de

Mittsommernacht (Sa nach dem 21. Juni): Die Samstagnacht nach der kürzesten Nacht des Jahres wird zur längsten – mit Delikatessen, Kultur und Tanz.

Juli:

Rhein-Kirmes: Auf den Rheinwiesen blinkt und glänzt es in der zweiten Julihälfte. Der größte Rummel am Rhein erstreckt sich entlang des Oberkasseler Ufers und lockt Millionen Besucher; freitags großes Feuerwerk.

August:

Das Gourmet Festival lässt das Feinschmeckerherz höherschlagen! Drei Tage lang steht die „Kö“ ganz im Zeichen des Genusses. www.gourmetfestival-duesseldorf.de

Kunstpunkte: An zwei Wochenenden öffnen viele Düsseldorfer Ateliers ihre Pforten. www.kunstpunkte.de

September:

Düsseldorf Festival: für junge und alte Musik in oft extravaganten Inszenierungen; Infos: www.duesseldorf-festival.de

Vogue Fashion’s Night Out: Exklusive Shoppingnacht mit Angeboten und Aktionen rund um die Königsallee. www.vogue.de

November:

St. Martin: Martinsumzüge in allen Stadtteilen.

Hoppeditz’ Erwachen (11. Nov. um 11.11 Uhr | Rathaus): Beginn der Karnevalssession

Dezember:

Weihnachtsmärkte: In der gesamten Altstadt bis hin zum Winterdorf vor dem Kö-Bogen wird in Düsseldorf an vielen Orten die Adventszeit zelebriert.
Geführte Touren über www.duesseldorf-tourismus.de​​​​​​​

 


Touren in Düsseldorf

Düsseldorf perfekt im Überblick

Düsseldorf ist eine Stadt der kurzen Wege: In nur einem Tag führt die Tour Sie zu den schönsten Ecken und interessantesten Sehenswürdigkeiten. Sie flanieren über die „Kö“, betrachten moderne Kunstwerke und kosten regionale Spezialitäten. Spüren Sie das Flair und lassen Sie sich von der rheinischen Lebensart begeistern!

START:

Gehry Bauten

ZIEL:

Ufer 8

Strecke:

rund 10 km

Dauer:

1 Tag, reine Gehzeit: 2 Stunden

Kosten:

Verpflegung ca. 45 Euro, Fahrradmiete (30 Min.) 1 Euro, Straßenbahnticket (Kurzstrecke) 1,60 Euro,
Eintritte: Rheinturm 5 Euro, Kunstsammlung NRW K20 10 Euro, Ufer 8 3–10 Euro

Mitnehmen:

bequeme Schuhe, Handy (für Fahrradausleihe)

Los geht’s im Medienhafen, wo das Leben am Fluss morgens noch ruhig ist. Tolles Fotomotiv: die 1 Gehry-Bauten im Neuen Zollhof. Von hier aus schlendern Sie zum 2 Rheinturm. Fahren Sie hinauf und genießen Sie den herrlichen Blick über die Stadt!

Vom Rheinturm aus spazieren Sie die Promenade entlang in Richtung Altstadt. Biegen Sie rechts ab in die Bäckerstraße und machen Sie es sich bei einem zweiten Frühstück im Bistro 3 Zicke gemütlich.

Setzen Sie Ihren Weg entlang der Bäckerstraße fort. Über Orangeriestraße und Benrather Straße erreichen Sie den 4 Carlsplatz. Hier erleben Sie das bunte Marktgeschehen (Mo–Fr 8–18, Sa 8–16 Uhr) zwischen Obst und Gemüse, Blumen, Backwaren, Kräutern und Gewürzen. Folgen Sie danach der Berger Straße durch die Altstadt bis zum historischen 5 Rathaus mit dem Jan-Wellem-Reiterstandbild davor. Das Rathaus kann besichtigt werden – werfen Sie einen Blick hinein!

Über Bolker Straße und Neustraße gelangen Sie in zehn Minuten zum Grabbeplatz. Genießen Sie dort eine der Ausstellungen in der 6 Kunstsammlung NRW K20 und stärken sich im angeschlossenen Café.

Von der Kunstsammlung aus überqueren Sie jetzt die Straße und sind schon im 7 Hofgarten. Düsseldorfs zentraler Park lässt das hektische Treiben vergessen. Nach einem kurzen Spaziergang verlassen Sie ihn am südlichen Ende und blicken auf die prägnante Fassade des Kö-Bogens. Nach einem kurzen Abstecher in das dort ansässige Luxuskaufhaus 8 Breuninger steuern Sie die 9 Königsallee an. Flanieren Sie unter den Kastanien am Stadtgraben entlang und bestaunen Sie die hochkarätigen Auslagen der Schaufenster. Hier gilt: „Sehen und gesehen werden.“

Von der edlen „Kö“ geht es nun in den lebendigen Stadtteil Unterbilk. Leihen Sie sich dazu am Graf-Adolf-Platz ein Fahrrad an der Station von nextbike. Fahren Sie über Talstraße und Kirchfeldstraße (re. abbiegen) bis zur Lorettostraße (li. einbiegen). An der Bilker Kirche können Sie Ihr Rad wieder abstellen.

Nach dem Sportprogramm gönnen Sie sich im Café 10 Frida (So–Do 9–1, Fr/Sa 9–2 Uhr | Bilker Allee 4) eine Pause bei einem Stück Kuchen oder spanischen Tapas. Frisch gestärkt können Sie von dort aus das Viertel mit seinen individuellen und kreativen Geschäften wie 11 Hab + Gut erkunden.

Wenn Sie Ihre Einkaufstour beendet haben, spazieren Sie den Lahnweg entlang zum 12 Stadttor. Nehmen Sie hier die Straßenbahn 706 oder 709 bis zum Graf-Adolf-Platz und steigen dann in eine der U-Bahnen zur Heinrich-Heine-Allee um.

Verlassen Sie die U-Bahn-Station am Ausgang 13 Flinger Straße und bummeln Sie zum Abschluss noch über die beliebte Shoppingmeile. Zum Abendessen kehren Sie ins Brauhaus 14 Uerige ein. Hier stillen Sie Ihren Durst mit reichlich hausgebrautem Alt und lassen sich die deftigen rheinischen Köstlichkeiten schmecken.

Frisch gestärkt stürzen Sie sich anschließend ins Düsseldorfer Nachtleben. Starten Sie in einer der vielen Bars und Kneipen der „längsten Theke der Welt“ in der Altstadt und mischen Sie sich danach unters Party­volk im schicken 15 Ufer 8 auf der Rheinuferpromenade.

 

Rein in den Sattel und raus aus der City

Auf geht’s, machen Sie sich ein Bild von Düsseldorfs grüner Seite: Mit dem Rad folgen Sie dem Flussverlauf Richtung Süden und fahren über Deiche vorbei an paradiesischen Sandstränden und weitläufigen Feldern bis zum Schloss Benrath.

START:

Burgplatz

ZIEL:

Brauerei zum Schiffchen

Strecke:

36km (davon ca. 10 km mit der Bahn)

Dauer:

1 Tag, reine Fahrzeit: ca. 2 1/2 Stunden

Kosten:

Fahrradmiete (je 30 Min.) 1 Euro, (24 Std.) 9 Euro, Frühstück ab 5,90 Euro, Erfrischung im Schlosscafé Benrath ca. 3–5 Euro,
U-Bahn-Ticket 2,60 Euro, Abendessen ca. 15 Euro

Mitnehmen:

Handy (für die Fahrradausleihe), Rucksack, Decke, Picknickproviant, Sonnenschutz

Achtung: Die Tour ist bei Regen nicht empfehlenswert.

Die Tour beginnt im Herzen der Altstadt, am 1 Burgplatz. Mieten Sie sich hier ein Fahrrad von nextbike. Vor Ihnen erstreckt sich der Rhein. Fahren Sie links auf der Rheinuferpromenade entlang und genießen Sie das morgendliche Treiben am Fluss.

Sie steuern auf die Rheinkniebrücke zu und machen Halt am 2 KIT, wo Sie sich erst einmal ein stärkendes Frühstück in der KIT-Bar (tgl. ab 10 Uhr | Tel. 0211 56 67 23 61) gönnen. Vor dem Gebäude lohnt sich noch ein Blick in den Offenen Bücherschrank: Darin können Sie kostenlos einen Schmöker für die spätere Pause finden.

Dann geht es weiter. Fahren Sie den Weg über die Wiese hinunter zum Fluss und links entlang in Richtung Rheinturm und Medienhafen. Dann überqueren Sie die 3 Brücke im Hafenbecken – verweilen Sie einen Moment und genießen Sie aus luftiger Höhe atemberaubende Blicke auf die Altstadt und den Neuen Zollhof.

Hinter der Brücke verändert sich rasch der urbane Charakter des Rheinufers und naturbelassene Landschaften tun sich auf. Sie sind am 4 Paradiesstrand angelangt, der im Sommer garantiert immer voll ist. Bleiben Sie auf dem Radweg, der Sie an Rhein und Eisenbahnschienen entlangführt, und lassen Sie die Eisenbahnbrücke hinter sich. Vor der nächsten – der Josef-Kardinal-Frings Brücke – erstreckt sich ein letzter kleiner 5 Sandstrand, der zu einer Pause einlädt. Breiten Sie hier Decke und Picknick aus und genießen Sie die Ruhe: Mit den Füßen im kühlen Nass des Rheins lässt sich an diesem idyllischen Ort wunderbar durchatmen.

Hinter der Brücke beginnt der Hammer Deich. Sie durchqueren nun ein fruchtbares Rheinauengebiet: Die Flächen werden landwirtschaftlich genutzt, vor allem durch Gärtnereibetriebe. Folgen Sie dem Radweg, der Sie über den Volmerswerther Deich und den Fleher Deich bis zur Fleher Brücke führt. Dahinter gelangen Sie in ein Waldgebiet. Gemütlich radeln Sie weiter, bis Sie zu einer Unterführung gelangen, vor der Sie rechts abbiegen und weiter bis zu den 6 Fleher Wasserwerken fahren. Links vor dem Eingang sehen Sie einen alten Brunnen. Hier können Sie Ihre Flaschen mit Trinkwasser aus dem Werk wieder auffüllen. Folgen Sie der Straße bis zu ihrem Ende und biegen Sie dann rechts ab (Himmelgeister Landstr.). Vor Am Bärenkamp nehmen Sie die rechts abgehende Nikolausstraße und fahren auf ihr bis zur 7 St. Nikolaus-Kirche. Werfen Sie einen Blick hinein: Die romanische Kirche aus dem 11. Jh. ist eine der drei ältesten Düsseldorfs.

Hinter dem Gotteshaus halten Sie sich an der nächsten Abzweigung rechts. Die Strecke führt nun immer geradeaus an Wiesen und Feldern vorbei. Der Rheinturm taucht nach einiger Zeit ganz klein über den Wäldern links von Ihnen auf und zeigt, welche Strecke Sie bereits zurückgelegt haben. An der nächsten Abzweigung radeln Sie weiter geradeaus und wählen den Pfad über den Itterdamm. Sie kommen an einem kleinen Campingplatz heraus, hinter dem Sie sich links halten und dann bei nächster Gelegenheit rechts abbiegen. Hinter der nächsten Linkskurve biegen Sie abermals rechts ein und folgen der Straße bis zum Ende. Dann fahren Sie erneut rechts ab und rollen – auf Am Trippelsberg – kurze Zeit durch ein Industriegebiet. Schließlich biegen Sie rechts in die Reisholzer Werftstraße ein und nähern sich ein letztes Mal dem Rhein, dem Sie links entlang auf der Uferstraße folgen.

Der Weg geht schließlich über in das 8 Benrather Schlossufer. An schönen Sommertagen tummeln sich hier Radfahrer und Spaziergänger. Machen Sie auf einer der Parkbänke Rast, um den herrlichen Ausblick zu genießen.

Folgen Sie dann dem Radweg bis zum 9 Schlosspark Benrath, der sich – links gelegen – über ein großes Waldgebiet bis zur Schlossanlage ausdehnt. Steigen Sie ab und durchqueren Sie den wunderschönen Park zu Fuß. Das Areal ist sowohl denkmal- als auch naturgeschützt. Nach dem Spaziergang steuern Sie dann direkt auf Schloss Benrath zu. Im Schlosscafé Benrath (Sommer Di–So, Winter Mi–So | Tel. 0211 71 28 10) auf dem Schlossgelände können Sie bei einer kleinen Erfrischung die royale Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Vor dem Schlossweiher befindet sich eine U-Bahn-Haltestelle. Von hier aus nehmen Sie die U71, die Sie zurück in die Altstadt bringt. Steigen Sie an der Heinrich-Heine-Allee aus und laufen Sie das letzte Stück bis zum 10 Burgplatz, wo Sie die Leihräder wieder an der Station abstellen. Gönnen Sie sich zum Ausklang noch ein deftiges Essen in einem der Brauhäuser, z. B. in der 11 Brauerei zum Schiffchen unweit des Burgplatzes.

Inhalte bereitgestellt durch

Bildnachweis:

St. Andreas - mauritius images / Leandro Mise / Alamy

Hofgarten - mauritius images /Torsten Krüger

Neuer Zollhof - mauritius images / imageBROKER / Stefan Ziese