Reiseführer Potsdam

Sehenswürdigkeiten in Potsdam

 

Wer Potsdam hört, denkt vor allem an die Schlösser und Gärten, an Kunst, Kultur und Seen, aber auch an Fernsehmoderator Günther Jauch und Modezar Wolfgang Joop, die beide in der brandenburgischen Landeshauptstadt wohnen. Vielleicht auch an das Potsdamer Abkommen, die Glienicker Brücke und die 1. Frauenfußballmannschaft von "Turbine Potsdam“, eine der erfolgreichsten Europas.

Doch nach wie vor verbindet sich der Name Potsdam vor allem mit Schloss Sanssouci. Preußenkönig Friedrich II., in die Geschichte als Friedrich der Große eingegangen, haben wir die Perle des Rokokos zu verdanken. Ohne ihn wären wir wohl um den größten Park- und Schlosskomplex nördlich der Alpen ärmer.

Potsdam lockt aber auch mit anderen Attraktionen, die entdeckt werden wollen. Eine gute Einstimmung ist ein Gang durchs Holländische Viertel, die größte holländische Siedlung außerhalb der Niederlande. In den kleinen Läden können Sie shoppen und es sich in Dutzenden von Restaurants, Cafés und Bars gut gehen lassen. Einheimische und Touristen finden sich in den Backsteinhäusern einmütig an Tischen und Tresen zusammen.

Oder lenken Sie Ihre Schritte in die Russische Kolonie Alexandrowka; wie ein Freilichtmuseum wirkt die Siedlung mit ihren historischen Holzhäusern. Mancher Tourist soll schon durch ein offenstehendes Hoftor spaziert sein, um sich bei den verdutzten Bewohnern zu erkundigen, wo denn die Kasse sei und der Rundgang beginne. Und alles ist eingebettet in eine Seen- und Flusslandschaft, die schon Theodor Fontane und Preußens Könige begeisterte.


Inhaltsverzeichnis


Top Sehenswürdigkeiten in Potsdam


Holländisches Viertel

Ein holländisches Idyll mitten in Potsdam, salopp auch „Klein-Amsterdam“ genannt. 1734 wurde das Architektur-Ensemble für holländische Kolonisten begonnen, 1742 war es fertig. Insgesamt entstanden in vier Karrees unter Leitung des Holländers Johann Boumann 59 Giebel- und 75 Traufenhäuser mit hübschen Vorgärten. Nach Holländern braucht man nicht Ausschau zu halten, denn der letzte verschwand schon 1928. An dessen Heimat erinnert auch die ebenfalls aus rotem Backstein errichtete westliche Häuserfront der nahen Straße Am Bassin, die rund 40 Jahre nach „Klein-Amsterdam“ entstand.

www.hollaendisches-viertel-potsdam.de; Straßenbahn 92, 96

Park Sanssouci

Das weltberühmte dortige Schloss samt der Parkanlagen nicht besucht zu haben bedeutet für viele, nicht in Potsdam gewesen zu sein. Vom Eingang am Grünen Gitter (1850) halten Sie sich nördlich. Ist die Große Fontäne erreicht, sehen Sie das weltbekannte Ziel aller Besucher: das auf dem Weinberg stehende Schloss Sanssouci. Doch der Park, Potsdams Hauptanziehungspunkt, birgt weit mehr als nur das Sommerdomizil von Friedrich II. Dutzende von Bauwerken, Fontänen und Skulpturen sind hier versammelt, Natur, Schlösser und kleinere Bauten vereinen sich zu einem einzigartigen Kunstwerk.

In der von Peter Joseph Lenné gestalteten, 2,9 km2 großen Parkanlage ist die 2,5 km lange Hauptallee, die sich zu Rondellen mit Fontänen und Skulpturen weitet und alle Parkbereiche zusammenfasst, das zentrale Element.

www.spsg.de

Neues Palais

Das größte Bauwerk (1763–69) des 18. Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20 000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19. Jhs. keine Beachtung mehr.

Mo, Mi–So April–Okt. 10–18, mit Führung oder Audioguide, Nov.–März 10–17 Uhr, nur mit Führung

Um das Neue Palais sollten Sie einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766–69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).

Bus 605, 606, 695

 

Schloss Sanssouci Potsdam

Schloss Sanssouci

Am 1. Mai 1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige Schloss mit einem Bankett ein. Gedacht war es als seine Sommerresidenz, doch verbrachte er später hier die meiste Zeit des Jahres. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan vorwiegend aus dem 18. Jh. ausgestattet. Als einer der schönsten Räume des Rokokos gilt das durch Spiegel optisch geweitete Konzertzimmer, in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden.

Im Anschluss folgt das Empfangszimmer, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek, die im Grundriss Friedrichs Arbeitszimmer im Schloss Rheinsberg folgt, werden 2200 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Wohnräume für seine Gemahlin, Königin Elisabeth Christine, existieren jedoch nicht. Friedrich II. hatte sie ins Schloss Schönhausen im heutigen Berliner Stadtbezirk Pankow abgeschoben.

Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollers.

Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben. Karten sind ab 10 Uhr an der Schlosskasse für den jeweiligen Tag zu haben. Nur frühzeitiges Kommen sichert den Eintritt! Oder Sie buchen im Online-Ticketshop im Voraus das „sanssouci+“-Ticket. Damit erhalten Sie Eintritt in Schloss Sanssouci zu Ihrer Wunschzeit sowie in alle anderen Schlösser an einem Tag (außer Belvedere auf dem Pfingstberg, Schloss Sacrow und Jagdschloss Stern).

Di–So April–Okt. 10–18 Uhr mit Audioguide, Nov.–März 10–17 Uhr mit Führung oder Audioguide | Park Sanssouci | Kartenverkauf nur für denselben Tag

Der Westflügel von Schloss Sanssouci, der Damenflügel (Mai–Okt. Sa/So 10–18 Uhr) für die Hofdamen (im Erdgeschoss) und Kavaliere (im Obergeschoss), vermittelt ein Bild höfischer Wohnkultur zwischen Biedermeier und Gründerzeit. Die Möbelgarnitur im ersten Kavalierzimmer stammt aus dem Potsdamer Stadtschloss. Königin Elisabeth, die Gemahlin Friedrich Wilhelms IV., bekam sie 1850 als Geburtstagsgeschenk vom Zarenhof. Wenn Sie wissen möchten, wie die Königin aussah, sollten Sie auf zwei Gemälde in diesem Raum achten: Das eine zeigt sie vor Schloss Sanssouci, das andere vor dem Berliner Stadtschloss.

Im östlichen Seitenflügel können Sie in der Schlossküche (April–Okt. Di–So 10–18 Uhr sehen, wo Majestäts Gaumenfreuden entstanden. 1842 hat man die 115 m2 große Hofküche erstmals genutzt. Zubereitet wurden hier vor allem die privaten Mahlzeiten, oft auch für kleinere Festlichkeiten wie die silberne Hochzeit des Königspaars. Prunkstück des originalen Inventars ist eine große eiserne Kochmaschine. Der Kochbetrieb in Sanssouci endete 1873 mit dem Tod der Gemahlin von Friedrich Wilhelm IV., Elisabeth von Bayern.

Am Rand der südlichen Schlossterrasse, an den Büsten römischer Kaiser erkennbar, ließ Friedrich II. seine geliebten Windhunde begraben und für sich eine Gruft ausheben. Aber erst am 17. August 1991 erhielt der König selbst hier seine letzte Ruhestätte.

Bus 612, 695, X15

Marmorpalais

Das Kleinod des preußischen Frühklassizismus hat sich Friedrich Wilhelm II. 1787–91 als Wohnsitz mit prachtvollen Stukkaturen, Seidenbespannung und Marmorkaminen erbauen lassen, in dem heute auch kostbare Kunstwerke zu bewundern sind. Die Sammlung des bläulichen Wedgwood-Porzellans gehört in Umfang und Qualität zu den bedeutendsten außerhalb Englands. Im Obergeschoss, wo sich die Räume zu einem Rundgang um die zentrale Marmortreppe gruppieren, bildet das orientalische Zeltzimmer einen Höhepunkt.

April Sa/So 10–18, Mai–Okt. Di–So 10–18, Nov.–März Sa/So 10–16 Uhr, nur mit Führung | Im Neuen Garten 10

In der Nähe des Marmorpalais steht der Obelisk (1893/94) aus blaugrauem Marmor. Als künstliche Tempelruine gestaltete man das Küchengebäude (1788–90), das einst durch einen unterirdischen Gang mit dem Marmorpalais verbunden war. Die nach ägyptischem Vorbild errichtete Pyramide (1791/92) diente zu Königs und Kaisers Zeiten als Kühlschrank.

Neuer Garten | Bus 603

Cecilienhof Potsdam

Schloss Cecilenhof

Das letzte und modernste Hohenzollernschloss besitzt 176 Räume, die sich um insgesamt fünf Innenhöfe gruppieren. Heute dient ein Teil des Schlosses als Hotel, der andere als Gedenkstätte. Schloss Cecilienhof (1913–17) ging durch die Potsdamer Konferenz in die Weltgeschichte ein. Am 2. August 1945, eine halbe Stunde nach Mitternacht, unterzeichneten an einem runden Tisch, der eigens dafür in Moskau hergestellt wurde und noch heute zu sehen ist, die Vertreter der drei Siegermächte Harry S. Truman, Clement Attlee und Joseph W. Stalin das „Potsdamer Abkommen“.

Der Konferenzsaal von 1945 und die Arbeitszimmer der Delegationen sind in der ursprünglichen Form erhalten geblieben. Als das Schloss für die Konferenz ausgewählt wurde, waren Teile der Originalmöbel verschwunden. Deshalb bestückte man 36 Schlossräume mit Mobiliar aus anderen Schlössern und Potsdamer Villen. Das ehemalige Arbeits- und Raucherzimmer des Kronprinzen diente Präsident Truman als Arbeits- und Beratungszimmer. Winston Churchill richtete sich in der früheren kronprinzlichen Bibliothek ein. Allerdings konnte er die aus Schloss Babelsberg extra herbeigeschafften Möbel aus hellem Ahornholz nur wenige Wochen genießen – nach einer Wahlniederlage musste er seinem Nachfolger Attlee weichen. Stalin hatte sich den Roten Salon, das Schreibzimmer der Kronprinzessin, ausgewählt. Sein Arbeitsplatz war am Schreibtisch zwischen Fenster und Kamin.

Relativ unbekannt ist, dass auch sechs wiederhergerichtete Privaträume des Kronprinzenpaars (Di–So 10, 12, 14 und 16 Uhr) im Obergeschoss des Mittelbaus zu besichtigen sind. Die Fürstenabfindung von 1926 hatte der Kronprinzenfamilie ein Wohnrecht auf Lebenszeit eingeräumt; das erlosch allerdings, als sie vor der anrückenden sowjetischen Armee im Frühjahr 1945 das Schloss verließ und in den Westen floh. Der fünfzackige rote Sowjetstern aus Blumen im Großen Hof ist kein Relikt aus der DDR-Zeit, auf diesen Stern hatten sich die drei Regierungschefs in der Vorbereitungsphase der Konferenz geeinigt, vermutlich weil die Sowjetunion die Hauptlast des Kriegs zu tragen hatte.

Di–So April–Okt. 10–18, Nov.–März 10–17 Uhr mit Führung oder Audioguide | Im Neuen Garten 11 | Bus 603

Filmpark Babelsberg

Der Filmpark – entstanden auf dem Gelände der einst größten Filmstadt Europas, die sich heute Medienstadt Babelsberg nennt – bietet Ihnen viel: Autocrashs, aufsteigende Rauch- und Nebelschwaden, rasante Verfolgungsjagden und Sprünge aus schwindelerregender Höhe. All dies zeigt die Babelsberger Stuntcrew in ihrer atemberaubenden Show. Schauplatz ist die monumentale Kulisse eines erloschenen Vulkankraters. Wem das nicht reicht, der lässt sich im 4-D-Actionkino richtig durchrütteln. Auf den bewegten Sitzen, begleitet von Wind und Nebel, erleben Sie modernste Kinotechnik. Und in Boomer – das U-Boot machen Sie im Originalset eine simulierte Reise in dem russischen U-Boot.

Im Fernsehstudio 1 können Sie auf einer großen Videoleinwand die einzelnen Produktionsschritte verfolgen oder selbst im Rampenlicht stehen, z. B. als Nachrichtensprecher, Wetterfee oder Aufnahmeleiter. In der Westernstraße lernen Sie die Tricks von Filmarchitekten und Szenenbildnern kennen, und in der Mittelalterstadt ist als größte Außenkulisse eine Dekoration zu sehen, die schon für viele Film- und Fernsehproduktionen verwendet wurde. Die Kleinsten zieht es vor allem ins Sandmann-Haus.

Babelsberg zählt zu den größten und ältesten Filmstudios der Welt. Hier standen seit 1912 Stars wie Greta Garbo, Marlene Dietrich, Yves Montand und Omar Sharif vor den Kameras. Über 3.000 Kino- und Fernsehfilme haben die Studios bis heute verlassen. Die Studiotour führt Sie auf das ansonsten nicht zugängliche Gelände der Medienstadt Babelsberg.

Für den individuellen Besuch der Attraktionen des Filmparks sollten Sie mindestens sechs Stunden einplanen. Die aktuellen Showzeiten stehen auf der Eintrittskarte, einen Geländeplan zur Orientierung gibt es an der Filmparkkasse.

Wer sich nach all den Vergnügungen stärken will, der geht ins Erlebnisrestaurant Prinz Eisenherz (www.prinz-eisenherz.info), deren Ausstattung zum größten Teil aus dem deutsch-britischen Fantasyspektakel gleichen Namens stammt.

Jedes Jahr im Sommer findet die Lange Babelsberger Filmparknacht statt, eine Nacht der Fabelwesen und Magie in den phantastischen Kulissen des Filmparks.

April–Anf. Nov. tgl. 10–18 Uhr, diverse Schließtage siehe Website | Großbeerenstr. 200 | www.filmpark-babelsberg.de | Bus 690

 

Villa Schöningen

 „Spione, Mauer, Kinderheim – an der Brücke zwischen den Welten“ nennt sich die multimediale Dauerausstellung in dem deutsch-deutschen Museum. Das steht direkt an der Glienicker Brücke, international bekannt durch die Agentenaustausche zur Zeit des Kalten Kriegs. Regelmäßig zeigt das Museum auch Sonderausstellungen zeitgenössischer Kunst renommierter Künstler.

Do–So 10–18 Uhr | Berliner Str. 86 | Tel. 0331 2001741 | www.villa-schoeningen.de | Straßenbahn 93

 

Krongut Bornstedt

Brandenburgisch-preußische Geschichte live: Die Hofbrauerei, die Brandenburg-Manufaktur mit Königlicher Hofbäckerei sowie Guts- und Feinkostläden laden im einstigen Mustergut des späteren Kaisers Friedrich III. zum Schauen und Kaufen ein. An den Wochenenden sind die Langen Kerls bei Exerzierübungen zu beobachten, finden Konzerte und Märkte statt. In dem in Beige und Altrosa getünchten Gebäudekomplex (1848) befindet sich auch das Zinnfigurenmuseum (tgl. 12–19 Uhr), in dem rund 17 000 Figuren und 150 Dioramen aus Privatbesitz zu sehen sind.

Tgl. ab 11 Uhr | Ribbeckstr. 6–7 | Info-Tel. 0331 550650 | www.krongut-bornstedt.de | Straßenbahn 92 | Bus 614, 692


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Einkaufen in Potsdam


Krongut Bornstedt

Viele der im Angebot befindlichen landestypischen Produkte werden auf dem Hohenzollern-Mustergut selbst produziert, Braunbier, Kommissbrot, aber auch Keramiken und Handgewebtes.

Ribbeckstr. 6/7 | www.krongut-bornstedt.de | Straßenbahn 92 | Bus 692


Genna d‘Oro

Unkonventionelle Goldschmiede und Café mit italienischen Leckereien in einem. Sie schauen zu, wie der Unikatschmuck – auch nach Ihren Wünschen – gefertigt wird. Beliebt sind auch die Schmuckworkshops, in denen Sie selbst Ihr Schmuckstück kreieren können.

Mo geschl. | Hermann-Elflein-Str. 8–9 | Straßenbahn 91, 94, 98 | Bus 606, 692


Confiserie Felicitas 

Wer kann dem verführerischen Duft der exklusiven Schokoladen und Pralinés widerstehen? Ein Großteil der Tafelschokolade ist in Bioqualität, ob Kakaobohnen, Zucker oder Milch, jede einzelne Zutat kommt aus biologischer Landwirtschaft. In der Bioschokoladenmanufaktur können Sie zuschauen, wie die Köstlichkeiten entstehen.

Gutenbergstr. 26 | www.confiserie-felicitas.de | Straßenbahn 92, 96 | Bus 695


Götz + Götz

Eine wahre Fundgrube für Teeliebhaber: eine Riesenauswahl an hochwertigen Tees aus der ganzen Welt, edler Schokoladen, Pralinen und Gebäck. Gönnen Sie sich eine kleine Pause bei einer Tasse Tee im gemütlichen Teesalon!

Gutenbergstr. 98 | www.goetz-goetz.de | Straßenbahn 92, 96 | Bus 695


Vanille & Koriander

Feinkostgeschäft mit hausgemachten Produkten aus frischen Zutaten wie Pasta, sortenreinen italienischen und griechischen Olivenölen, Konfitüren, Gewürzen, Weinen und Bränden sowie Küchenaccessoires und allem, was zu einem schön gedeckten Tisch gehört. Auch Kochkurse zur Zubereitung von Fingerfood, Pasta, Fisch oder Mousse (Online-Anmeldung!).

Mo geschl. | Gutenbergstr. 28 | Straßenbahn 92, 96


Freizeit & Sport in Potsdam


Joggen auf traumhaften Pfaden: Wer den ganzen Tag durch Museen gezogen ist, sehnt sich nach Bewegung an frischer Luft. Potsdam mit seinen vielen Grünanlagen bietet sich geradezu zum Joggen an.

Beliebt ist der Park von Sanssouci. Am günstigsten starten Sie am Grünen Gitter, von der Straßenbahnhaltestelle am Brandenburger Tor oder der Tiefgarage Luisenplatz keine 5 Min. zu Fuß entfernt. Strecken sind viele möglich, ­ideal ist es, sich südlich zu halten, da im Park Charlottenhof die wenigsten Besucher sind. Hier können Sie einfach losrennen, ohne Radfahrern und Hunden zu begegnen. Diese kommen Ihnen garantiert nicht in die Quere, denn Sie laufen sozusagen auf geschützten Pfaden: Potsdams Parks stehen bekanntlich unter Unescoschutz, und da ist vieles nicht gestattet – joggen aber dürfen Sie!


Potsdam mit Kindern


Abenteuerpark Potsdam 

Lust auf Klettern? Auf einer Länge von 1,7 km und in einer Höhe von 1 bis 12 m stehen rund 170 Kletterelemente in zwölf unterschiedlich schweren Parcours in den Bäumen. Beliebt ist auch die 200 m lange Seilrutsche. Einmal im Monat geht Klettern ohne Mama und Papa: Ein erfahrener Parkranger hangelt sich mit den Kids durch die Parcours. Das Konzept des Parks steht für Ökologie und Nachhaltigkeit.

Mitte März–Anfang Nov. tgl. ab 10 Uhr | Eintritt für 2 Stunden Kletterzeit 22 Euro, Kinder 16 Euro | Albert-Einstein-Str. 49 | Tel. 0331 6264783 | www.abenteuerpark.de


Extavium

Wie funktioniert die Welt? Einen Tornado erzeugen, ein Auto anheben, den Satz des Pythagoras verstehen, um die Ecke gucken oder den eigenen Schatten einfrieren: Kleine Forscher und Entdecker gehen im wissenschaftlichen Mitmachmuseum Extavium auf eine spannende Entdeckungstour durch die Welt der Naturwissenschaften. Rund 60 Exponate aus Physik, Chemie, Biologie und Mathematik sowie wechselnde Themenkurse laden spielerisch zum Anfassen und Ausprobieren ein.

Di–Fr 9–17, Sa/So 10–17, in den Ferien Di–Sa 11–17 Uhr | Am Kanal 57 | Eintritt 5, Kinder 4 Euro, Teilnahme an Experimentierkursen 5 Euro | Tel. 0331 8773628 | www.extavium.de


Filmpark Babelsberg

Kindergenerationen liebten und lieben ihn: den Sandmann. Seit 1959 schickt er die Kleinen in den Schlaf. Wie entsteht eine Folge des beliebten Sandmännchen-Abendgrußes? Bei der Herstellung der Puppen und Dekorationen sowie bei Dreharbeiten darf im Sandmann-Haus zugeschaut werden. Ein Paradies für die jüngsten Besucher ist Janoschs Traumland, durch das Sie eine Bootsfahrt machen und dabei den kleinen Tiger und den kleinen Bären treffen können.

April–Anf. Nov. tgl. 10–18 Uhr, diverse Schließtage siehe Website | Eingang Großbeerenstr. 200 | Eintritt 21 Euro, Kinder 14 Euro, Familienkarte (2 Erw., max. 3 Kinder) 60 Euro | www.filmpark-babelsberg.de


Schlossführungen für Kinder

Mit dem Drachen durchs Schloss: Der Drache im goldenen Kostüm erzählt den Kindern Interessantes aus dem Leben von Preußenkönig Friedrich II. und von rauschenden Festen, die die kaiserliche Familie im Neuen Palais veranstaltete. Die spielerischen Rundgänge sollen den Kleinen zwischen sechs und zehn Jahren die Geschichte der Schlösser und Parks näherbringen. Die einstündigen Veranstaltungen, zu denen auch Eltern willkommen sind, finden sonntags statt. Viel Spaß macht es auch, mit Nunu, der kleinen Fledermaus, die Schlösser und Parks im Internet zu entdecken

(Kinderwebsite: www.schloessergaerten.de). Eintritt 8 Euro, Kinder 4 Euro, Familienkarte 15 Euro | Termine und Anmeldung unter Tel. 0331 9694200 | www.spsg.de/familienprogramm


Volkspark Potsdam

Viel Platz für Aktivitäten mit der ganzen Familie: Fußball, Tischtennis oder Beachvolleyball spielen, auf dem 4 km langen Rundkurs radeln oder auf der Skateranlage waghalsige Stunts üben, an der Kletterwand kraxeln oder sich auf dem Trampolin in die Luft katapultieren. In der kirgisischen Jurte Märchen lauschen, picknicken oder grillen, Party feiern oder einfach auf der Wiese faulenzen – und im Jahr bei rund 100 verschiedenen Events dabei sein. Im Gegensatz zu den vielen denkmalgeschützten Parkanlagen ist im Volkspark Potsdam, dem früheren Bundesgartenschaugelände, alles erlaubt, was Spaß macht.

Tgl. 5–23 Uhr | Eintritt März–Nov. 1 Euro, Kinder 50 Cent, Dez.–Feb. 50 Cent für alle, Kinder bis 6 Jahre frei | Georg-Hermann-Allee 101 | www.volkspark-potsdam.de


Veranstaltungen in Potsdam


Potsdam präsentiert Ihnen nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch viel für die Ohren. Die Schlösser, Parkanlagen und Seen bieten sich geradezu als Kulisse an.
 

März–November

Caputher Musiken: für jeden Geschmack etwas, Kammermusik ebenso wie Jazz und geistliche Chorwerke. www.caputher-musiken.de

Mai

Potsdamer Tanztage: Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz, auch Konzerte, Filme und Gesprächsrunden. Um Pfingsten. www.fabrikpotsdam.de
Baumblütenfest in Werder: Die ganze Stadt feiert den Frühling zur Obstbaumblüte. www.baumbluetenfest.com

Juni

Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci: Potsdams kultureller Höhepunkt des Jahres wartet mit Kammer-, Orgel- und Serenadenkonzerten, Opern- und Soloabenden internationaler Künstler auf. www.musikfestspiele-potsdam.de

August

Potsdamer Schlössernacht: Zehntausende strömen bis spät in die Nacht in die zum Teil farbig angestrahlten Schlösser und in die Parkanlagen, in denen Musik, Theater, Akrobatik, Lesungen und kulinarische Genüsse geboten werden. Am Vorabend Auftaktkonzert vor dem Neuen Palais. www.potsdamer-schloessernacht.de
Sommertheater: Theateraufführungen freier Theatergruppen vor der romantischen Kulisse des Belvedere auf dem Pfingstberg. www.pfingstberg.de

September

Töpfermarkt: buntes Treiben im Holländischen Viertel
Potsdamer Dreiklang: Symbiose der Potsdamer Jazztage, der Kunstgenuss-Tour in Galerien und Museen und dazu noch der Tag des offenen Denkmals. www.potsdamer-dreiklang.de

November

Unidram Internationales Theaterfestival: Festival für freies Theater, bei dem moderne und innovative Inszenierungen zur Aufführung kommen, im T-Werk Schiffbauergasse. www.unidram.de

Dezember

Potsdamer Weihnachtsmarkt: Vorweihnachtliche Stimmung mit Lichterglanz, Lebkuchen und Glühwein herrscht in der historischen Innenstadt auf der Brandenburger Straße und dem Luisenplatz sowie im Krongut Bornstedt. Am ersten Adventswochenende bezaubert der Böhmische Weihnachtsmarkt auf dem Weberplatz in Babelsberg.


Touren in Potsdam


Promi-Viertel am Seeufer

Der Spaziergang führt zu den Nobelvillen am Griebnitzsee und in den Park Babelsberg. Der spätere Kaiser Wilhelm I. hatte als Erster diese schöne Ecke entdeckt und ließ Schloss Babelsberg erbauen. Schlossnähe hieß Kaisernähe: Fabrikanten, Bankiers und Künstler zogen nach; die Villenkolonie Neubabelsberg entstand.
 

START:

S-Bahnhof Griebnitzsee

ZIEL:

Hafen Potsdam Hauptbahnhof

Strecke:

6 km (ohne Schifffahrt)

Dauer:

1/2 Tag, reine Gehzeit: 1,5 Stunden

Kosten:

Für zwei Personen: Ticket S-Bahn 3,80 Euro, Eintritt Flatowturm 4 Euro, Wassertaxi 10 Euro, Mittagspause 20 Euro

Mitnehmen:

bequeme Schuhe

Achtung:

Wegen Sanierung ist das Schloss Babelsberg zzt. nur von außen zu besichtigen. Keine Innenbesichtigung der Privatvillen. Fahrplan des Wassertaxis: www.potsdamer-wassertaxi.de

1 S-Bahnhof Griebnitzsee beginnt die Tour. Bevor Sie loslaufen, sollten Sie noch einen Cappuccino in der Erfrischungshalle (tgl., im Winter nur Mo–Fr) zu sich nehmen, soll es doch hier den besten weit und breit geben. Gestärkt biegen Sie nun von der Rudolf-Breitscheid-Straße rechts in die Karl-Marx-Straße ein: Das prachtvolle Domizil mit der Hausnummer 2 schrieb als 2 Truman-Villa Geschichte: Vom 15. Juli bis 2. August 1945 residierte hier der 33. Präsident der USA während der Potsdamer Konferenz. „Little White House“ nannte Harry S. Truman die direkt am Griebnitzsee gelegene Villa, in der er den Befehl zum Abwurf der ersten Atombombe erteilt haben soll. In der Villa hat heute die Friedrich-Naumann-Stiftung ihren Sitz.

Die schräg gegenüberstehende 3 Villa Lilienthal mit der Hausnummer 65 wurde im englischen Tudorstil mit Zinnenkranz und Türmchen errichtet. Sie ist benannt nach dem Architekten, dem jüngeren Bruder des Flugpioniers Otto Lilienthal. Als Gästehaus der Ufa, deren Filmgelände sich in der Nähe befand, diente sie Filmstars wie Heinz Rühmannn in den 1930er-Jahren. Der Weg durch den Park der Truman-Villa zum 4 Griebnitzsee wäre während der deutsch-deutschen Teilung unmöglich gewesen, denn die Gegend war Grenzgebiet, am Seeufer stand die Mauer. Nach der Einheit konnten Spaziergänger den Uferweg nutzen, der jedoch vielfach zu Privatgrundstücken gehört. Nun stehen hier erneut Sperrzäune, aufgestellt von den neuen Villenbesitzern. Seit Jahren schwelt hierüber ein Streit. Sie müssen deshalb bald wieder den Uferweg verlassen und zur parallel verlaufenden Virchowstraße hochsteigen, in die Sie rechts einbiegen. Rechts sehen Sie mit der Nr. 23 die 5 Churchill-Villa nach einem Entwurf des später berühmten Bauhausarchitekten Ludwig Mies van der Rohe. Während der Potsdamer Konferenz zog der englische Premierminister Winston Churchill, dem später Premier Clement Attlee folgte, in das Haus. In der Karl-Marx-Straße Nr. 27 logierte der sowjetische Diktator. Die repräsentative 6 Stalin-Villa war 1911 für den Inhaber des Pelzhauses C. A. Herpich & Söhne gebaut worden, dessen Familie im Juli 1945 das Haus innerhalb weniger Stunden verlassen musste. Am Ende der Karl-Marx-Straße erreichen Sie den Haupteingang zum 7 Park Babelsberg. Wandeln Sie auf des Kaisers Spuren, spazieren Sie auf dem Hauptweg zum 8 Schloss Babelsberg, einst Sommersitz von Prinz Wilhelm, dem späteren Kaiser Wilhelm I. und seiner Gemahlin Augusta.

Zeit für eine Pause! Ein schöner Platz dafür ist das 9 Café Kleines Schloss (Mo geschl. | Tel. 0331 70 51 56). Von der Terrasse schauen Sie über den Tiefen See hinüber zur Potsdamer Innenstadt. Köstlich ist der hausgebackene Kuchen, auch verschiedene Quiches und zwei Tagessuppen sind im Angebot. Steigen Sie nun auf den nahen 10 Flatowturm, denn es lohnt auch ein Blick von oben auf Park und Schloss Babelsberg. Nach dem Aufstieg ist Entspannung auf der 11 Liegewiese links und rechts des Schiffsanlegers angesagt. Ziehen Sie die Schuhe aus und erfrischen Sie ihre Füße im kühlen Wasser.

Relativ pünktlich kommt es angerauscht: Das nach einem festen Fahrplan verkehrende Wassertaxi bringt Sie in 20 Minuten zurück ins Zentrum zum 12 Hafen Potsdam Hauptbahnhof

 

Mit dem Rad ins Grüne

Raus aus der Stadt, hinein in die grüne Natur rund um Potsdam. Immer am Wasser entlang durch Wald und Wiesen geht es auf meist asphaltierten Radwegen zu reizvollen kleinen Orten und wunderbaren Aussichten bis nach Ferch am Schwielowsee, von wo aus Sie mit dem Schiff wieder nach Potsdam zurückschippern.
 

START:

Potsdamer Hauptbahnhof

ZIEL:

Potsdamer Hauptbahnhof

Strecke:

21 km

Dauer:

1 Tag, reine Fahrzeiten: 1 1/2 Stunden Rad, 2 1/2 Stunden Schiff

Kosten:

Für 2 Personen: Fahrradmiete 22 Euro, Rückfahrt mit dem Schiff inkl. Fahrräder 30 Euro, Eintritte: 36 Euro (Einsteins Sommerhaus 10 Euro, Schloss Caputh 10 Euro, Strandbad 6 Euro,
Jap. Bonsaigarten 10 Euro), Getränk 15 Euro, Lunch 30 Euro

Mitnehmen:

Badesachen, Sonnenschutz, Wasser

Achtung:

Fahrradverleih am Potsdamer Hauptbahnhof: Potsdam per Pedales, Radwegweiser F1
Führung in Einsteins Sommerhaus jeweils zur vollen Stunde
Schiffsauskunft Tel. 0331 2 75 92 10 | www.schiffahrt-in-potsdam.de; Fahrräder werden, wenn Platz vorhanden, zum halben Fahrpreis befördert; das letzte Schiff zurück fährt um 16.20 Uhr (Mai–Okt.).

Sie starten am 1 Potsdamer Hauptbahnhof, von dort geht es die Friedrich-Engels-Straße querend nach rechts zur Leipziger Straße, der Sie auf dem Radweg bis zum Wegweiser „Caputh“ folgen und dann nach rechts in die Templiner Straße abbiegen. Hier sehen Sie auch das Hinweisschild auf den Radweg F1. Durch die Templiner Vorstadt und weiter am Templiner See entlang schlängelt sich der aussichtsreiche Radweg. Das 2 Forsthaus Templin lädt zu einem ersten Stopp für ein kühles Getränk. Bekannt ist das Forsthaus für sein Biobier, doch können Sie dafür auch ein anderes Mal wiederkommen. 

Auf einer Platanenallee erreichen Sie Caputh. An den Wochenenden können Sie sich 3 Einsteins Sommerhaus anschauen, denn der Physiker wählte den idyllischen Ort als Sommerrefugium. Biegen Sie dorthin am Ortseingang links ab und folgen Sie der Ausschilderung. Das 4 Schloss Caputh liegt rechterhand der Hauptstraße. Bummeln Sie nach dessen Besichtigung noch ein wenig durch den von Lenné gestalteten Schlossgarten bis zum See. Dann geht es rechts zum Caputher Gemünde. Versuchen Sie, einen Platz auf der Terrasse des 5 Fährhaus Caputh (tgl., im Winter nur Sa/So | Tel. 033209 7 02 03 | www.faehrhaus-caputh.de | €–€€) zu ergattern, denn von hier lässt sich das geschäftige Treiben auf dem Wasser besonders gut beobachten. Die Seilfähre „Tussy II“ gleitet hin und her, Yachten, Kanus und Ausflugsschiffe schippern vorüber. Nach der Stärkung biegen Sie von der Uferpromenade nach links und dann nach rechts auf die Schwielowseestraße, die weiter durch einen Eichen-Kiefernwald, vorbei am Zeltplatz Flottstelle nach Ferch führt. Lust auf ein Bad? Dann ab ins 6 Fercher Strandbad rechts am Ortseingang. Radeln Sie danach durch den lang gestreckten Ort mit rohrgedeckten Fischerhäusern zum Ortsausgang Richtung Petzow, denn dort wartet noch eine Überraschung auf Sie: ein kleines Stück Japan mit dem idyllischen 7 Japanischen Bonsaigarten. Entspannen Sie bei einem Tee im Zengarten und kaufen Sie ein Bonsaibäumchen zur Erinnerung.

Sie müssen wieder ein kleines Stück zurückradeln. Der Bootsanleger befindet sich beim Haus am See, von dem das Schiff Sie und Ihre Räder nach Potsdam zurückbringt. Genießen Sie die Fahrt auf dem Wasser, von dem sich nun ganz andere Perspektiven bieten. Die Anlegestelle Lange Brücke befindet sich quasi vor der Haustür des 1 Potsdamer Hauptbahnhofs, wo Sie die Fahrräder zurückgeben.

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